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Wer wir sind und was wir denken.

Über uns

Vom Wunschzettel zur Freiheit

Gesucht? Gefunden!


Wir waren auf der Suche nach Natur, Weite und mehr Zeit als Familie. Unsere Wahlheimat München hat uns 20 Jahre lang viel gegeben, stieß als Gastgeber für uns, als Familie, aber an seine Grenzen. Aus dem Hamsterrad von eigenem Optikgeschäft (Thorsten), Anstellung als Projektleiterin im IT-Consulting in der Bankenbranche (Sandra) und Kita-Marathon (Lia & Sam) wollten wir aussteigen. Bereits bei der Einfahrt in das pittoreske Brettachtal war uns klar, dass das der Ort ist, an dem wir künftig wirken wollen! Mittlerweile dürfen wir Hohenlohe aus tiefstem Herzen unsere Heimat nennen. Wir lassen uns jeden Tag auf's Neue voll und ganz auf die Liebesdorfer Mühle ein - sowohl zeitlich als auch mit all unserer Hingabe. So freuen wir uns auch unter der Woche für euch da zu sein und mit "Business meets Liebesdorf" das Spektrum erweitert zu haben und somit Firmen einen passenden Rahmen für Offsites zu geben. Thorsten sorgt als leidenschaftlicher Koch für euer leibliches Wohl. Unser Ziel ist es, dass unsere Gäste sich bei uns rundum wohl fühlen und uns dabei doch kaum bemerken (Anmerkung nach 1 Jahr: letzteres hat sich als Illusion erwiesen, denn dafür ist der Kontakt mit unseren Gästen viel zu bereichernd). Dabei füllen wir unser neues Zuhause natürlich auch mit viel Leben! Lia, unser kleiner Sonnenschein, ist ein wahres Energiebündel. Der große Bruder Sam ist der fröhliche Ruhepol mit unermüdlicher Ausdauer. Im Freien werden sie euch bestimmt begegnen. Aki, unser treuer Begleiter seit 15 Jahren, hatte hier noch einen wunderschönen Lebensabend. Bevor er uns verließ brachte er unserem Familienneuzugang "Aragon" aber noch wesentlichen Unfug bei. Die Deutsche Dogge Aragon ist der Publikumsliebling in unserem Team.

Aus dem ersten mutigen Schritt sind mittlerweile einige Jahre geworden, in denen wir die Liebesdorfer Mühle Stück für Stück zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Was als Idee begann, ist heute ein professionell geführter Betrieb – getragen von der gleichen Leidenschaft wie am ersten Tag.


Sandra & Thorsten im Interview

 Wir werden oftmals für mutig gehalten, dass wir unser Leben in Münschen komplett hinter uns gelassen haben, um unseren Traum im Idyll zu verwirklichen. Im Interview mit den Einfachmacherinnen könnt ihr reinhören, wie einfach es sein kann, seinem Herzen zu folgen. Hier findet ihr das Interview.


Wir im Interview

Thorsten Wielpütz

Inhaber der Liebesdorfer Mühle
"Meine Passion ist das Kochen. Die verfügbaren, frischen Lebensmittel inspirieren mich immer wieder zu neuen Kreationen. Es bereitet mir Freude das Auge und den Gaumen meiner Gäste zu verwöhnen. Nachdem ich es schon immer geliebt habe Gastgeber zu sein, habe ich nun hier in der Liebesdorfer Mühle meinen Traumjob gefunden."

Über Thorsten Wielpütz

Was er tut, macht er mit voller Begeisterung. In der Jugend hatte es Karate ihm angetan. So verbrachte er die Wochenenden zumeist in Sporthallen in ganz Deutschland sowie dem nahen Ausland. Das Körpergefühl und die innere Ruhe, die dieser Weg mit sich brachte, begleiten ihn bis heute. Sie sind besonders hilfreich, wenn es zum Beispiel in der Küche heiß her geht.
In den 2000ern fasste er den Mut als „Jungspund“ in seinem Ausbildungsberuf in die Selbstständigkeit zu gehen. Die langjährige Erfahrung als Inhaber eines Optikgeschäfts stärkt ihm den Rücken bei der Unternehmung „Liebesdorfer Mühle“.
Wenn er mal nicht kocht, mäht, hämmert oder etwas Neues baut, genießt er es, die Umgebung mit dem Quad zu erkunden. Die Pfützen können dabei gar nicht tief genug sein.
Und dann ist da natürlich noch seine Familie. Unter anderem, um mehr Alltag mit der Familie zu teilen, viel die Entscheidung das Leben komplett umzukrempeln. Und diesen Schritt hat er noch keine Sekunde bereut.


Die Geschichte der Mühle

Die Liebesdorfer Mühle schreibt seit hunderten von Jahren Geschichte. Jeder, der sich seitdem ihr Besitzer nennen durfte, hat diesen wunderschönen Ort geprägt und weiterentwickelt. 1997 wurde die Scheune der Liebesdorfer Mühle mit viel Liebe zum Detail zum Seminarhaus ausgebaut


Die Liebesdorfer Mühle bietet den Seminargästen ein wohliges "Nest" inmitten herrlicher Natur.
Feedback einer Seminarleiterin

Die Runen in der Eingangstür bedeuten „Glück“, „Reichtum“ und „Schutz“. Sie sind die freundlichen Wünsche an alle, die das Portal durchschreiten. Den Gründerinnen des Seminarhauses war es besonders wichtig einen geschützten Raum zu schaffen. Sie glaubten an die mystische Kraft des Pentagramms (pentágrammo: mit fünf Linien) Böses fernzuhalten und gute Geister zu rufen. Das Fünfeck findet sowohl als Fensterform als auch als Deckenspotanordnung wiederkehrende Verwendung. Es stellt die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, überragt vom Geist, dar. Auch, wenn man, wie wir, keine Ader für mystische Kräfte hat, lässt sich die positive Energie, die die Liebesdorfer Mühle ausstrahlt, nicht leugnen.

Nun haben wir, Sandra, Thorsten, Lia & Sam Wielpütz die Ehre, ein paar Zeilen in der langen Historie dieses Anwesens hinzuzufügen. Gleich zu Beginn haben wir mit viel Tatkraft den Gartenteich ausgelassen, um ihn von 1,5 Tonnen Schlamm zu befreien – hier leben mittlerweile Seite an Seite unsere prächtigen Kois, Frösche und Molche. Um ihnen allen besonders nah zu sein, bauten wir eine Brücke über den Teich, die bis heute einer der beliebtesten Plätze zum Sinnieren im Garten ist.

Im vorderen Teil des Geländes entstand eine ebene Rasenfläche, die sich herrlich für Morgenmeditation, Yogastunden, Teamings und Freiluftveranstaltungen eignet. Im hinteren Gartenteil bauten wir eine kleine Terrasse – ein Ort der Entspannung – und direkt daneben den Badebottich, in dem sich unsere Gäste im Sommer erfrischen und im Winter bei Schneeflocken auf der Haut im warmen Wasser entspannen können. Die Gartensauna hat sich längst als Gästeliebling etabliert. Die Feuerstelle im hinteren Gartenteil, mittlerweile von Beeten eingerahmt, ist Schauplatz unzähliger Grillabende und Lagerfeuerrunden geworden. Am Bachlauf lässt sich das Naturschauspiel so herrlich beobachten, wenn Bienen die heimischen Pflanzen besuchen und Vögel ein kleines Bad einnehmen. Sogar Eisvögel dürfen wir zu unseren Gästen zählen. 

Sechs Jahre und viele Projekte später ist aus dem, was wir vorfanden, ein Ort geworden, der Seminargästen, Feiernden und Selbstversorgern gleichermaßen Raum zum Ankommen gibt – mit Blick auf die Brettach, die direkt an unserem Grundstück vorbeifließt und im Sommer zum Baden einlädt.