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Wie alles begann

Historie

20. / 21. Jahrhundert

Bis in die 60er Jahre war die Getreidemühle aktiv. 1965, wurden große Teile des Mühlengebäudes abgerissen und die Mühle auf die jetzigen Grundrisse reduziert.
Die 1743 und 1854 errichteten Grundmauern der Mühle in ungewöhnlich massiver Bauweise, führten dazu, dass die Liebesdorfer Mühle 1988 in die Liste der Denkmäler aufgenommen wurde.
1997 wurde die Liebesdorfer Mühle final zum Wohnhaus umgebaut und die Scheune zum Seminarhaus umfunktioniert.

Im April 2020 erwarben wir dieses Schmuckstück. Insbesondere der Garten war seitdem Ziel zahlreicher Bauprojekte.

Logo der Liebesdorfer Mühle

Unser Logo

haben wir selbst gezeichnet und technisch umsetzen lassen

Die Liebesdorfer Mühle schreibt seit hunderten von Jahren Geschichte. Jeder, der sich seitdem ihr Besitzer nennen durfte, hat diesen wunderschönen Ort geprägt und weiterentwickelt. 1997 wurde die Scheune der Liebesdorfer Mühle mit viel Liebe zum Detail zum Seminarhaus ausgebaut. Die Runen in der Eingangstür bedeuten „Glück“, „Reichtum“ und „Schutz“. Sie sind die freundlichen Wünsche an alle, die das Portal durchschreiten. Den Gründerinnen des Seminarhauses war es besonders wichtig einen geschützten Raum zu schaffen. Sie glaubten an die mystische Kraft des Pentagramms (pentágrammo: mit fünf Linien) Böses fernzuhalten und gute Geister zu rufen. Das Fünfeck findet sowohl als Fensterform als auch als Deckenspotanordnung wiederkehrende Verwendung. Es stellt die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, überragt vom Geist, dar. Auch, wenn man, wie wir, keine Ader für mystische Kräfte hat, lässt sich die positive Energie, die die Liebesdorfer Mühle ausstrahlt, nicht leugnen.

Nun haben wir, Sandra, Thorsten, Lia & Sam Wielpütz die Ehre, ein paar Zeilen in der langen Historie dieses Anwesens hinzuzufügen. Gleich zu Beginn haben wir mit viel Tatkraft den Gartenteich ausgelassen, um ihn von 1,5 Tonnen Schlamm zu befreien – hier leben mittlerweile Seite an Seite unsere prächtigen Kois, Frösche und Molche. Um ihnen allen besonders nah zu sein, bauten wir eine Brücke über den Teich, die bis heute einer der beliebtesten Plätze zum Sinnieren im Garten ist.

Im vorderen Teil des Geländes entstand eine ebene Rasenfläche, die sich herrlich für Morgenmeditation, Yogastunden, Teamings und Freiluftveranstaltungen eignet. Im hinteren Gartenteil bauten wir eine kleine Terrasse – ein Ort der Entspannung – und direkt daneben den Badebottich, in dem sich unsere Gäste im Sommer erfrischen und im Winter bei Schneeflocken auf der Haut im warmen Wasser entspannen können. Die Gartensauna hat sich längst als Gästeliebling etabliert. Die Feuerstelle im hinteren Gartenteil, mittlerweile von Beeten eingerahmt, ist Schauplatz unzähliger Grillabende und Lagerfeuerrunden geworden. Am Bachlauf lässt sich das Naturschauspiel so herrlich beobachten, wenn Bienen die heimischen Pflanzen besuchen und Vögel ein kleines Bad einnehmen. Sogar Eisvögel dürfen wir zu unseren Gästen zählen. 

Sechs Jahre und viele Projekte später ist aus dem, was wir vorfanden, ein Ort geworden, der Seminargästen, Feiernden und Selbstversorgern gleichermaßen Raum zum Ankommen gibt – mit Blick auf die Brettach, die direkt an unserem Grundstück vorbeifließt und im Sommer zum Baden einlädt.


Die Ära der Müller

Es ist das Jahr 1429 in welchem in Liebesdorf eine Geteidemühle gebaut wird. Sie bildet den Grundstock für die Liebesdorfer Mühle, wie sie als Wohnhaus, Seminarhaus und Eventlocation noch heute existiert. In den folgenden 600 Jahren bestritten zahlreiche Müller ihr Leben an diesem wunderschönen Ort, der ihnen vermutlich mehr Arbeit bereitete, denn Erholung.